
TAMACH ist die psychosoziale Beratungsstelle für Holocaust-Überlebende und ihre Angehörigen in der Schweiz. Das Angebot von TAMACH richtet sich an Holocaust-Überlebende, die die Verfolgung entweder als Flüchtling, im Versteck oder im Lager überlebt und/oder Familienangehörige während der Shoah verloren haben. TAMACH bedeutet auf Hebräisch Hilfe und Unterstützung und dies ist auch das zentrale Ziel der Beratungsstelle, die seit Anfang 1998 existiert und Einzel-, Paar-, und Gruppengespräche für Holocaust-Überlebende und ihre Kinder anbietet.
Fachsymposium zum 10-jährigen Bestehen von Tamach
29.-30-November 2008, Zürich
Die bisherige Programmübersicht im Programmheft wurde ein wenig überarbeitet, das Prof. Dr. Dan Bar-On aufgrund seines unerwarteten Todes nicht am Symposoium dabei sein wird.
Programm und Anmeldungsformular als PDF-Datei
Im Jahr 2008 wird die Beratungsstelle Tamach 10 Jahre bestehen. Zu diesem Anlass organisiert die Beratungsstelle ein Fachsymposium, zu dem wir sie ganz herzlich einladen möchten.
2. Verleih des Dr. Bigler / Bergheimer-Preises
Am 27. Januar 2009 wird der Dr. Bigler / Bergheimer-Preis zum zweiten Mal verliehen. Preisträgerin ist die Studentin Nathalie Gelbart, die im Rahmen ihrer Maturaarbeit in Luzern die Biografie ihres Grossvaters, ein Holocaust-Überlebender, erarbeitete. Die Arbeit stiess auf Interesse und der db-Verlag veröffentlichte sie unter dem Titel "B 8326 - ein Überlebender des Holocaust".
Einladung zum Preisverleih (Pdf)
Angebote von TAMACH

Das Buch „Das Trauma des Holocaust zwischen Psychologie und Geschichte“ wurde von den drei Mitarbeiterinnen von Tamach herausgegeben. Das Buch umfasst u.a. Beiträge über die erste und zweite Generation, „Trauma und Partnerschaft“, die Herausforderung für Therapeuten in der Arbeit mit Traumata; „die Schoah und die Schweiz“ sowie über die Kontaktstelle für Holocaust-Opfer. Autoren: Ute Benz, Madeleine Dreyfus, Nathan Durst, Heinz Stefan Herzka, Gabor Hirsch, Revital Ludewig-Kedmi, Harald A. Mieg, Paul Parin, Jacques Picard, Berthold Rothschild, Miriam Victory Spiegel und Silvie Tyrangiel.