
TAMACH ist die psychosoziale Beratungsstelle für Holocaust-Überlebende und ihre Angehörigen in der Schweiz. Das Angebot von TAMACH richtet sich an Holocaust-Überlebende, die die Verfolgung entweder als Flüchtling, im Versteck oder im Lager überlebt und/oder Familienangehörige während der Shoah verloren haben. TAMACH bedeutet auf Hebräisch Hilfe und Unterstützung und dies ist auch das zentrale Ziel der Beratungsstelle, die seit Anfang 1998 existiert und Einzel-, Paar-, und Gruppengespräche für Holocaust-Überlebende und ihre Kinder anbietet.
Gruppentreffen für die zweite Generation
Unter der Leitung von Miriam V. Spiegel, M.S.W. und Silvie Tyrangiel finden an acht Abenden im laufenden Jahr Gruppentreffen für die 2. Generation statt. Das erste Treffen findet am 27. Mai in Zürich statt.
Informationen und Anmeldung (PDF)
Angebote von TAMACH
Am 29./30. November 2008 feierte Tamach das zehnjährige Jubiläum mit einem Fachsymposium zum Thema "Zwischen Zerbrechen und Bewältigung: psychologische Arbeit mit Traumaopfern". Neben der Eröffnungsrede von Altbundesrätin Ruth Dreifuss, Fachvorträgen und einer Würdigung von Holocaust-Überlebenden in der Schweiz wurde zum ersten Mal der Dr. Bigler / Bergheimer-Preis verliehen.
Ein kurzer Artikel dazu wurde im Tachles am 12. Dezember auf S. 34 abgedruckt.
Vorträge

Das Buch „Das Trauma des Holocaust zwischen Psychologie und Geschichte“ wurde von den drei Mitarbeiterinnen von Tamach herausgegeben. Das Buch umfasst u.a. Beiträge über die erste und zweite Generation, „Trauma und Partnerschaft“, die Herausforderung für Therapeuten in der Arbeit mit Traumata; „die Schoah und die Schweiz“ sowie über die Kontaktstelle für Holocaust-Opfer. Autoren: Ute Benz, Madeleine Dreyfus, Nathan Durst, Heinz Stefan Herzka, Gabor Hirsch, Revital Ludewig-Kedmi, Harald A. Mieg, Paul Parin, Jacques Picard, Berthold Rothschild, Miriam Victory Spiegel und Silvie Tyrangiel.